Wasserkefir ist ein fermentiertes Getränk, das sich nicht nur trinken, sondern auch als mildes Triebmittel verwenden lässt.
Besonders für Einsteiger ist er leicht herzustellen und gut verträglich.

Was ist Wasserkefir?

Wasserkefir ist ein fermentiertes Getränk auf Basis von Wasser, Zucker und Kefirkristallen. Dabei entstehen Hefen und Bakterien, die für Gärung und leichte Kohlensäure sorgen.

Wie entsteht Wasserkefir?

Durch die Fermentation mit Kefirkristallen vermehren sich Mikroorganismen im Zuckerwasser. Je nach Temperatur und Zutaten entwickelt sich der Wasserkefir innerhalb weniger Tage.

Wasserkefir als Triebmittel

Der aktive Wasserkefir kann ähnlich wie Hefewasser als natürliches Triebmittel verwendet werden. Er eignet sich besonders für milde Teige und süßes Gebäck.

Woran erkenne ich aktiven Wasserkefir?

Aktiver Wasserkefir bildet feine Bläschen, schmeckt leicht prickelnd und riecht frisch bis mild fruchtig.
Beim Öffnen des Gefäßes kann sich ein leichter Druck bemerkbar machen.
Wichtig ist weniger die Stärke der Kohlensäure, sondern dass die Aktivität regelmäßig und zuverlässig auftritt.

Was tun, wenn der Wasserkefir schwach ist?

Ist der Wasserkefir träge, liegt das häufig an zu niedriger Temperatur, zu wenig Zucker oder einer einseitigen Nährstoffversorgung.
Oft hilft es, den Wasserkefir wärmer zu stellen, den Zucker zu wechseln oder ihm eine kurze Pause mit frischem Zuckerwasser zu gönnen.
Geduld ist entscheidend – Wasserkefir stabilisiert sich meist innerhalb weniger Ansätze wieder.

Unterschied zu Hefewasser und Sauerteig

Im Vergleich zu Hefewasser ist Wasserkefir meist etwas spritziger. Sauerteig enthält zusätzlich Milchsäurebakterien und wird überwiegend für herzhafte Brote genutzt.